Rhodesian Ridgeback auf Reisen und im Urlaub


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Checkliste: Mit dem Rhodesian Ridgeback in den Urlaub fahren

Familienurlaub heißt für viele Hundehalter: Urlaub mit dem kompletten Rudel. Beim Rhodesian Ridgeback gestaltet sich das allerdings nicht ganz so einfach, immerhin können Angehörige dieser Rasse nicht mal eben auf dem Arm getragen werden.
Umso wichtiger ist es, dass rechtzeitig Vorbereitungen getroffen werden. Dazu gehört die Auswahl des richtigen Ziels ebenso, wie die Gewöhnung an die Transportbox.

Übrigens: Wer sich bei der anfänglichen Planung konsequent und sanft verhält, kann dann auch schon mal zum Last-Minute-Trip mit dem Ridge aufbrechen.

Urlaub mit Rhodesian Ridgeback
Urlaub mit Rhodesian Ridgeback: am Strand

Warum sollte ich meinen Rhodesian Ridgeback an eine Transportbox gewöhnen?

Ob im Auto oder Flugzeug: Die Hundebox ist bei vielen Transportwegen wichtig und ganz einfach praktisch. Nicht nur aber vor allem im Urlaub mit dem Rhodesian Ridgeback.

Auf der Reise sichert sie den Vierbeiner und in Hotel oder Ferienwohnung kann sie zum Tierbett werden.
Das klappt aber natürlich nur, wenn sich der Löwenjäger in der Hundebox wohlfühlt.

Wie gewöhne ich meinen Rhodesian Ridgeback erfolgreich an die Hundebox?

IATA Flugbox für Rhodesian Ridgeback
Achten Sie auf die richtige Größe bei der IATA Flugbox für Rhodesian Ridgeback

Die einfachste Variante der Gewöhnung beginnt bereits, wenn der majestätische Hund noch auf Welpenpfoten steht. Die Box erkunden und in dem behüteten Unterschlupf schlafen passieren dann ganz von allein.

Bei älteren Rhodesian Ridgebacks ist die Gewöhnung mit ausreichend Zeit und Geduld aber ebenfalls problemlos möglich. Die folgenden Schritte zeigen, wie es im Idealfall abläuft:

  1. Die Hundebox wird ohne Worte und ohne Tür aufgestellt. Dosenöffner sollten sich mit Körpersprache und Stimmung zurückhalten: Die Box ist nicht toll, nicht aufregend, sondern schlicht und einfach da.
  2. Beschließt der Vierbeiner von allein, dass die Box ein toller Schlafplatz ist, kann bei Schritt 5 fortgefahren werden.
  3. Nach und nach wird die Hundebox ein ganz normales Tiermöbel. Eine Decke mit vertrautem Geruch wird darin platziert, nebst Spielzeug, Kauartikeln und hin und wieder ein Leckerli. Bewegt das den Rhodi nicht, die Box zu betreten und sich darin entspannt zu fühlen, wird sie eben zum ausschließlichen Futterplatz.
  4. Früher oder später fühlt sich der Hund in der Box heimisch. Dann ist die Zeit zum Anbringen der Tür gekommen. Zunächst wird sie jedoch noch offen stehen gelassen.
  5. Tür anlegen aber nicht schließen verhilft dem Vierbeiner erfahrungsgemäß dazu, die Hundebox als ganz eigene Privatsphäre zu sehen. Vor allem in turbulenten Haushalten “schließt” sich der Rhodi dann schon mal ein, wenn Ruhe gewünscht ist.
  6. Die Kür: Tür abschließen. Zunächst nur für wenige Sekunden und in Anwesenheit, danach für wechselnde Zeiträume. Mal eine Minute, mal eine halbe Stunde.
  7. Wer auf Nummer sicher gehen will, wiederholt die Gewöhnung an verschiedenen Standorten. Auf diese Weise ist wirklich die Hundebox der Zufluchtsort und nicht etwa der Platz neben der Couch, an dem die Box zufällig steht.
Reisen mit Rhodesian Ridgeback
Reisen mit Rhodesian Ridgeback

Tipps und Verbote zur Gewöhnung an die Hundebox

– Je mehr Zeit, desto besser.

Mal eben am Wochenende vor der Abreise die Box aufstellen? Das mag gerade so reichen, wenn der Urlaubsort nicht mehr als 30 Minuten entfernt ist. Aber auch diese halbe Stunde kann mit einem panischen Hund zur Ewigkeit werden. Besser ist es, bereits Monate vor dem Urlaub mit der Gewöhnung zu beginnen. Mindestens aber vier Wochen.

– Niemals zwingen.

Den Rhodesian Ridgeback gegen den Willen des Vierbeiners in eine Hundebox verfrachten – mit rund 40 kg Hund funktioniert das vielleicht einmal (reichlich Überlistung und Körperkraft vorausgesetzt). Damit tut sich aber weder Halter noch Hund etwas Gutes. Spätestens beim 65. angsterfüllten Kratzen, Winseln, Knurren und Bellen dürfte das allen Mitreisenden klar werden. Besser also: Geduld bewahren und liebevoll locken. Die Box darf schmackhaft gemacht aber nicht zum Gefängnis werden.

– Niemals loben.

Wer in Freudentränen ausbricht, wenn Hundi die Box betritt, und den Rhodesian Ridgeback mit Leckerli und Lob überhäuft, macht das mit Sicherheit aus guter Absicht. Beim Vierbeiner kommt jedoch an: Hundebox = Aufregung. Und Aufregung ist nicht der erwünschte Zustand auf einer achtstündigen Autofahrt. Positive Bestätigung darf gerne stattfinden. Aber in ruhiger Art und Weise. Beispielsweise in Form des über alles geliebten Kauknochens, den es nur noch in der Hundebox gibt. Oder das heißbegehrte Futter, das sich ebenfalls ausschließlich darin findet.

– Größe zählt.

Den Rhodi soll es in der Hundebox weder herumschleudern, noch soll er sich darin eingezwängt fühlen. Eine Drehung und Aufstehen sollten möglich sein, Hin- und Herlaufen aber nicht.

– Richtige Vorbereitung ist die halbe Gewöhnung.

Voller Energie und unruhig wird sich der Vierbeiner mit Sicherheit nicht in der Box entspannen. Ordentlich ausgelastet und angenehm erschöpft fällt die Gewöhnung hingegen deutlich leichter. Das gilt übrigens auch für die Vorbereitung des Urlaubs mit dem Rhodesian Ridgeback. Vor dem Aufenthalt in der Box sind daher lange Spaziergänge sinnvoll.

– Die Box bringt an schöne Orte.

Monatelang an die Hundebox gewöhnt, der Rhodesian Ridgeback fühlt sich in ihr wohl, geborgen und sicher – bis zur ersten Fahrt darin. Geht diese nämlich direkt zum mehr oder minder schmerzhaften Tierarztbesuch, war die vorherige Mühe (fast) vergebens.

Besser: Erst einmal viele schöne Trips für den Hund einplanen. Eine Fahrt in ein neues, bisher unbekanntes Schnuppergebiet, die große “Reise” zum Zoofachgeschäft – wo sich der Vierbeiner natürlich ein neues Spielzeug aussuchen darf – oder auf Besuch zum Hundefreund. Je mehr positive Fahrten der Rhodi mit der Hundebox verbindet, desto freudiger wird er sie immer wieder betreten.

Wie fährt mein Rhodesian Ridgeback sicher im Auto mit?

Gurt oder Box – bereits durch die reine Bequemlichkeit kann hier Unsicherheit entstehen. Der Gurt scheint humaner und sicherer. Zudem sitzt der Hund damit auf der Rückbank, kann alles sehen und nimmt im Kofferraum keinen Stauraum für das Urlaubsgepäck ein.
Anders die Hundebox.

Rhodesian Ridgeback Alubox Hund Auto
Am sichersten ist im Auto eine Alubox.

Den Rhodesian Ridgeback in einen Kasten sperren – davor sträubt sich so manch einer. Allerdings zeigen Tests, dass gerade diese Variante am Sichersten ist. Quer zur Fahrtrichtung im Kofferraum oder – wenn das im jeweiligen Fahrzeug irgendwie möglich ist – hinter den Vordersitzen, steht der Vierbeiner in der Hundebox besonders geschützt und ist im Falle eines Aufpralls vergleichsweise sicher. Zudem werden andere Mitreisende nicht gefährdet.
Ratsam ist eine Hundebox aus Aluminium, die fest in das Auto eingebaut werden kann. Diese nimmt zwar viel Platz weg, sichert den großen Hund aber optimal.

Muss es, schon aus Platzgründen, ein Gurt sein, sollte bei der Auswahl auf einige Faktoren geachtet werden.

Welcher Autogurt für den Rhodesian Ridgeback?

Eine Hundebox für den Rhodi lässt sich nicht in jedes Auto problemlos integrieren. Dafür sorgt schon allein die Größe des Vierbeiners. Sind es dann noch mehrere Hunde, die Platz finden müssen, wird es selbst in großen PKWs eng. Die beste Lösung sind dann Autogurte für den Hund.
Ein Hundegeschirr verbunden mit dem Sicherheitsgurt des Autos ist Standard. Sicher sind diese allerdings nur optisch. Bereits ein leichter Aufprall zerstört den einzelnen Karabiner – besser sind daher Zweipunkgurte, da das Gewicht bei diesen gleichmäßiger verteilt wird. Die Zweipunkt-Hundegurte sind daher die einzige wirkliche Alternative zur Hundebox und selbst diese sollten nur dann Anwendung finden, wenn eine Box nicht untergebracht werden kann.

Welche Hilfsmittel sind auf Autofahrten mit dem Hund sinnvoll?

Neben Hundegurt oder Hundebox gehören auch noch ein paar andere Utensilien ins Auto, wenn der Vierbeiner mitfährt. Sinnvoll sind:

– Hunderampe

Hunderampe Rhodesian Ridgeback
Für ältere Hunde ist eine Hunderampe sehr sinnvoll um schmerzfrei einsteigen zu können.

Gerade ältere Semester haben Probleme damit, ins Auto hinein oder aus diesem heraus zu springen. Eine – am besten ausziehbare – Hunderampe ist hier die Lösung.

Mit der Hunderampe kann der Rhodesian Ridgeback schmerzfrei ins Auto ein- und aussteigen.

 

 

– Schalen, Wasser, Futter, Beschäftigungsspielzeug (ohne Geräusche)

Auf längeren Fahrten in den Urlaub brauchen nicht nur Menschen Erfrischungen, auch der Rhodesian Ridgeback sollte damit versorgt werden. Gerade in warmem Wetter ist Wasser unerlässlich. Snacks oder ein Kauspielzeug, das für lange Beschäftigung sorgt, halten den Vierbeiner bei Laune und ruhig.

– Kotbeutel, kleine Mülltüten, Leine, Maulkorb, Küchenpapier und Handtuch

Bei längeren Reisen, heißem Wetter, extremen Verkehrsstaus oder Reisekrankheit des Vierbeiners gehören häufige Pausen zum Programm. Zudem kann es vorkommen, dass die aufregende Autofahrt dem Rhodi wortwörtlich auf Magen und Darm schlägt. Fährt der Hund angegurtet mit, sollten die Sitze und der Fußraum mit einfach zu wechselnden Decken und Gummilaken geschützt werden. Für kleine Flecken oder Verschmutzungen am Hund empfehlen sich Küchenpapier und feuchte Tücher im Handgepäck. Leine, Maulkorb und Kotbeutel können am Rastplatz sinnvoll sein aber auch dann, wenn die Pause etwas länger ausfällt und nicht gerade in ruhigen, abgelegenen Gebieten stattfindet.

Rhodesian Ridgeback mit Reisekrankheit – Was tun?

Der eine Vierbeiner legt sich ins Auto und verfällt dort sofort in tiefen Schlaf. Der andere schaut interessiert auf die vorbeiziehende Landschaft. Und wieder andere winseln und sabbern so lange, bis sie sich ihres Mageninhaltes entledigen. Reisekrankheit macht eben auch vor dem sonst so beeindruckenden Rhodesian Ridgeback nicht Halt.

Kürzere Fahrten bringen ein solches Problem nicht immer ans Tageslicht, können aber dabei helfen, den Hund an die Belastung zu gewöhnen.

Funktioniert dieses Vorgehen nicht, können homöopathische Mittel oder Medikamente weiterhelfen.

Tipp: In manchen Fällen bereitet bereits der aufregende Aufenthalt im Auto Übelkeit. Hier kann es helfen, den Rhodi einige Minuten täglich, dafür aber lediglich im stehenden PKW liegen zu lassen.


 

Hundereisen im Sommer – Spezialausrüstung für heiße Zeiten

Aufregung, wenig Platz zum Bewegen und Ausbreiten, Wasser ist nicht durchgängig verfügbar und Aussteigen ist auch nicht drin – das an sich ist bereits belastend und schweißtreibend genug. Kommt dazu noch die sommerliche Hitze, wird es nicht nur purer Stress für den Rhodesian Ridgeback, sondern auch potenziell gesundheitsgefährdend.
Es gibt aber einige Tricks und Produkte, die den Vierbeiner auf der Fahrt in den Sommerurlaub frisch oder besser gesagt kühl halten können.

– Cooles Timing

Im Auto kann es sehr schnell sehr heiß werden. Pralle Sonne im Stau und der Innenraum wird zum Backofen ohne Fluchtmöglichkeit. Wenn der Rhodesian Ridgeback also mit in den Sommerurlaub soll, ist es ratsam Hin- und Rückreise auf die nächtlichen Stunden zu legen.

– Fenster verdunkeln

Damit die Autofenster die Hitze nicht noch vergrößern, sollten sie mit einem Sonnenschutz versehen werden. Das gilt auch für die Heckscheibe.

– Kühlakkus

Gefrorene Kühlakkus für die Eisbox können an oder in die Hundebox gelegt werden, um den Vierbeiner etwas Erleichterung zu verschaffen.

– Kühlende Decken und Westen

Im Handel finden sich mittlerweile Hundewesten und – decken, die nach dem Vollsaugen mit Wasser einen kühlenden Effekt entfalten. Dieser soll teilweise über mehrere Stunden hinweg anhalten. Ist der Rhodesian eher hitzeempfindlich, könnte das also eine lohnende Investition sein. Nicht nur für Autofahrten im Sommer.

– Wasser, Wasser, Eis

Bei jeder Pause sollte dem Hund Wasser angeboten werden oder auch vorbereitetes Hunde-Eis für die zusätzliche Abkühlung.

Wasser trinken auf der Reise ist wichtig.
Wasser trinken auf der Reise ist wichtig.

 

Fliegen mit dem Rhodesian Ridgeback – Was brauche ich?

Fliegen mit Rhodesian Ridgeback: nur wenn unbedingt nötig!
Fliegen mit Rhodesian Ridgeback: nur wenn unbedingt nötig!

Der Rhodesian Ridgeback ist leider zu groß für den Passagierraum im Flugzeug und kann daher nur in einer speziellen Box transportiert werden. Für den Hund ist das eine große Belastung. Getrennt von seinem Rudel, umgeben von fremden Menschen und Geräuschen und dann schließlich eine stundenlange Reise im Frachtraum.

Für zwei Wochen sollte der Vierbeiner diese Tortur nicht mitmachen müssen.
Eine Hundepension oder ein Hundesitter sind dann die besseren Alternativen.

Bei längeren Auslandsaufenthalten lässt sich das Fliegen mit Hund hingegen nicht vermeiden. Hier sollte auf die folgenden Faktoren geachtet werden:

– Auf die Bestimmungen der Fluggesellschaft achten.

Wie groß darf die Hundebox sein und welche Eigenschaften muss sie aufweisen? Diese Informationen finden sich auf den jeweiligen Internetseiten der Fluggesellschaft, zur Sicherheit sollte jedoch noch einmal telefonisch nachgefragt werden. Manche Fluglinien bieten entsprechende Transportboxen auch an.

– Welche Gesetze gelten im Einreiseland?

Um die Ankunft so einfach wie möglich zu gestalten, sollten alle geforderten Papiere und Nachweise griffbereit sein. Welche das sind, kann sich von Land zu Land erheblich unterscheiden. Hierzu gehört es übrigens auch, den Rhodi rechtzeitig impfen zu lassen und sich über eventuelle Gefahren im Zielland zu informieren.

– Den Rhodesian Ridgeback auf den Flug vorbereiten

Neben einem langen Spaziergang direkt vor dem Flug sollte der Vierbeiner die Geräusche eines Flughafens bereits kennen. Häufigere Runden und Besuche auf dem Gelände nehmen bereits einen Großteil der Angst und Aufregung. Eine tierärztliche Untersuchung und Beratung dazu, ob ein Beruhigungsmittel sinnvoll ist, gehören ebenfalls zur Vorbereitung.


 

Der Rhodesian Ridgeback im Bus und Zug – Worauf muss ich achten?

Zugfahrt mit Rhodesian Ridgeback
Zugfahrt mit Rhodesian Ridgeback

Wer mit Bus oder Zug anreist, kann den Hund sehr gut auf die Fahrt vorbereiten. Erst einmal kurze Trips an hundeschöne Ziele lassen sich auch in den Alltag einbinden.

Dazu muss der Rhodesian Ridgeback weder im Zug noch im Bus in einer Box reisen, Maulkorb und Leine sind jedoch Pflicht. Zudem sollte vor Reiseantritt zur Sicherheit angefragt werden, ob eine Mitnahme des Hundes möglich ist. Ein gesondertes Ticket ist ebenfalls nötig.

Reisegepäck für den Rhodesian Ridgeback – Was braucht der Vierbeiner im Urlaub?

Damit sich nicht nur die menschlichen Mitglieder des Rudels rundum wohlfühlen und im Urlaub entspannen können, sollte ein durchdachtes Hundegepäck zusammengestellt werden.

  • Impfausweis und andere nötige Dokumente (je nach Reiseland)
  • Halsband oder Geschirr, Leine und Maulkorb
  • Gewohntes Futter in ausreichender Menge (eine Futterumstellung kann vor allem im Urlaub für Verdauungsbeschwerden mit unschönen Folgen sorgen)
  • Spielzeuge und Kauartikel als Beschäftigung
  • Erste Hilfe Set für Hunde
  • Eventuell nötige Medikamente
  • Shampoo und Handtücher für den Hund, Fusselrollen für die Umgebung (um keine behaarten Möbel zurückzulassen)
  • Kotbeutel in rauen Mengen
  • Schalen

Heimurlaub mit Hund – Tipps für den Rhodesian Ridgeback am Rad und Badestrand

Der schönste Urlaub für den Rhodesian Ridgeback ist viel Zeit und Action mit dem eigenen Rudel – verreisen muss der Vierbeiner dafür nicht. Auch ein Heimurlaub kann also eine gute Wahl sein. Bei hohen Temperaturen und sportlichen Aktivitäten sollte jedoch wieder auf einige Punkte geachtet werden.

– Hundestrände wählen

An einigen Seen finden sich abgetrennte Bereiche für Hunde. In der Regel sind diese nicht allzu schön, Schattenplätze gibt es gar nicht und wenn der Boden nicht sehr steinig ist, findet sich auf ihm reichlich Müll – Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Die Versuchung ist daher sehr groß, den Hund an eine schönere Ecke des Gewässers mitzunehmen. Gerade an überfüllten Stränden ist das allerdings problematisch. Ein nasser Hund, der sich nahe anderer Badegäste abschüttelt erzeugt schnell Ärger. Kindern – samt Spielzeug – verlocken zum Hinterherrennen und ohnehin muss der Rhodesian Ridgeback in aller Regel angeleint sein.

Besser: Die zeitigen Morgenstunden für den Badespaß wählen. Am Hundestrand kann sich der Vierbeiner dann austoben, ohne Leine und Gefahr für einen Hitzschlag. Als netter Nebeneffekt wird der Rhodi dann so ausgepowert sein, dass er sich lieber zuhause in eine kühle Ecke legt als noch große Abenteuer zu erleben.

– Radtour mit dem Rhodesian Ridgeback

Der südafrikanische Löwenjäger ist mit Sicherheit keiner der hitzeempfindlichsten Hunde, auch ihm macht die Anstrengung in der prallen Sonne aber zu schaffen. Anzeichen für Erschöpfung versteckt er jedoch sehr lange so gut, dass er – scheinbar aus heiterem Himmel – einen Hitzschlag erleiden kann. Herrchen und Frauchen sollten ihn daher nicht überfordern, häufige Pausen einlegen und Wasser mitführen.
Über 25°C sind Radtouren auf allerhöchstens eine Stunde zu begrenzen und selbst dann sollten Verschnaufpause zum Trinken eingelegt werden. Wiederum gilt also, lieber zeitig morgens starten und zur Siesta in kühlere Gefilde zurückkehren.

– Der Rhodesian Ridgeback auf dem heißen Boden

Die eigentliche wärmeliebende Rasse wird bei der Toleranz gegenüber Hitze ganz gerne überschätzt. Aber ebenso wie Pinguine und Eisbären im Winter lieber nicht auf Eis herumstehen, will sich der Rhodi im Sommer die Ballen lieber nicht auf glühend heißem Asphalt verbrennen. Halter sollten also Spaziergänge in der Mittagshitze meiden, Erde und Gras bevorzugen und möglichst selbst den “Fuß-Test” machen. Ist der Hautkontakt zum Untergrund für Menschen schmerzhaft, ist er das auch für den Vierbeiner.

– Hundesport oder Hitzefrei?

Bei Agility, Dog Disc und Co. sollte das Wetter ebenfalls einbezogen werden. Hechelt der Rhodesian wie verrückt, weil er permanent durch die pralle Sonne rennt, ist Hitzefrei die bessere Wahl. Hundesport kann im Sommer morgens zum Programm gehören, sollte danach aber auf Schattenplätze oder kühlere Tage gelegt werden.

Alternative Hunde Pension: Urlaub für den Rhodesian Ridgeback?

Urlaub im Rudel ist zwar schön, aber nicht immer möglich. In diesen Fällen können Hundepensionen oder Hundesitter die bessere Wahl für den Rhodesian Ridgeback – oder auch die einzige Alternative sein. Ideal ist es, wenn der Hund bei Freunden oder Familienmitgliedern unterkommt, sofern er diese bereits kennt.

Ob es die Pension oder ein Sitter wird, vor dem zweiwöchigen Urlaub sollte der Rhodi daran gewöhnt werden.

Mal eine Runde um den Block, vielleicht ein Tag oder Wochenende in der fremden Betreuung: Funktioniert das gut, können Hund und Halter entspannter in den Urlaub starten.

Tipp: Rechtzeitig anmelden. Ist eine seriöse Hundepension oder ein vertrauenswürdiger Dogsitter gefunden, sollten diese möglichst schon vor der Buchung des Urlaubs für den gewünschten Zeitraum fest reserviert werden. Der Grund hierfür ist einfach, während ein kleinerer Hund schnell mal noch bei Freunden unterkommt, wird es bei größeren Rassen recht schwierig. Zudem sind Urlaubszeiten auch bei Hundepensionen Stoßzeiten.

Mit dem Rhodesian Ridgeback in den Urlaub – Checkliste für die Vorbereitung

EU Heimtierausweis
Der EU Heimtierausweis ist für Reisen ins Ausland in der Regel vorgeschrieben.
  • Welche Einreisebestimmungen gibt es im Urlaubsland?
  • Benötigt der Rhodesian Ridgeback eventuell besondere Impfungen oder muss der Impfschutz aufgefrischt werden?
  • Gibt es am Urlaubsort einen kompetenten Tierarzt oder eine empfehlenswerte Tierklinik? Wie sieht es mit der Sprachbarriere aus?
  • Erlaubt die Unterkunft nicht nur Hunde, sondern auch große Hunde? Hier gibt es durchaus Unterschiede.
  • Gilt der Urlaubsort als hundefreundlich? Kann der Rhodesian Ridgeback ständig nur mit Maulkorb unterwegs sein und muss selbst Freisitzen fernbleiben, wird der Urlaub wenig erholsam für Zwei- und Vierbeiner.
  • Muss extra gezahlt werden? Ob Ticket oder Unterkunft, für große Rassen werden oftmals auch größere Ausgaben nötig. Zudem sollten telefonische Absprachen immer auch schriftlich festgehalten und verbindliche Reservierungen für den Hund gemacht werden.
  • Profitiert der Hund überhaupt von einer Reise? Für alte und kranke Tiere kann der Urlaub zur Tortur werden, da sie aus der vertrauten Umgebung gerissen werden und jeder Menge Stress ausgesetzt sind. Hier ist ein Sitter die bessere Wahl.

Der Urlaub mit dem Rhodesian Ridgeback kann zum unvergesslichen Erlebnis werden – wenn er gut vorbereitet und hundegerecht ist. Das ist allerdings auch mit ein wenig Vorbereitung verbunden. Wer sich eine Menge Arbeit sparen möchte, befragt befreundete Hundehalter oder schaut sich im Internet nach hundefreundlichen Urlaubsorten um. Davon gibt es mittlerweile mehr, als gedacht.
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